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Einsatzübung am 28. August 2010, das Fernsehen SWR3 war dabei,

zum SWR3 Video

Am Samstag den 28.08.2010 hat die Abt.Bargen und Abt.Helmstadt eine Gemeinschaftsübung beim
“ehem.Milchhäusle”/alten FW-Gerätehaus/heutiger Bushaltestelle durchgeführt.
Unter der Regie von Kommandant B.Zuber wurde eine “ganz normale Einsatzübung” durchgeführt.

   “EU-Richtlinie bremst die Feuerwehren aus!”

Grund für die Anwesenheit des Fernsehteams ist die Problematik der Feuerwehren, dass mit Einführung des EU-Führerscheines die notwendige Fahrerlabnis für Feuerwehrfahrzeuge nicht ausreichend vorhanden ist. Die nachrückende Jugend darf mit Führerschein der Klasse B Feuerwehrfahrzeuge bis 3,5 to fahren. Die meisten Fahrzeuge haben aber ein Gesamtgewicht bis 7,5 to und darüber. Eine kostenintensive, zusätzliche Fahrerlaubnis der Klasse C muss privat erworben werden.

Hier ist Klärungs- und Handlungsbedarf entstanden, entweder eine Sonderregelung für die Feuerwehren zu erwirken oder beim Erwerb der Fahrerlaubnis eine Kostenübernahme zu gewähren. Die Feuer- wehren finden es gut, dass die Öffentlichkeit hier unterrichtet wird. Die Bereitschaft, täglich 24 Stunden für den Nächsten unentgeltlich zu opfern, müsste den Entscheidungsträgern mehr als Grund genug sein, die Feuerwehrangehörigen zu unterstützen.

Hier einige Bilder von der Übung:

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PRESSEMITTEILUNG

Feuerwehr bekommt Besuch vom Fernsehen

Helmstadt-Bargen (st)

Der Helmstadter Kommandant Harald Fischer war sichtlich überrascht, als vergangene Woche das Telefon klingelte und sich eine Dame vom Südwestrundfunk Mannheim meldete. Man war durch einen Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung aufmerksam geworden auf die Führerscheinproblematik bei den Freiwilligen Feuerwehren in der Region. So sind von derzeit 107 aktiven Wehrmitgliedern in der Gemeinde Helmstadt-Bargen gerade einmal 20 in Besitz einer Fahrerlaubnis für die bis zu 12 Tonnen schweren Einsatzfahrzeuge. Obwohl die Gemeindeverwaltung trotz knapper Kassen einen Zuschuss bereitstellt für Floriansjünger, welche den entsprechenden Führerschein machen, müssen diese noch knapp 1000 Euro aus eigener Tasche bezahlen. Viel Geld für ein Hobby, das ehrenamtlich ausgeübt wird, zusätzlich zur regulären Berufstätigkeit.
Daher existieren auf Bundesebene sowie bei den Ländern Pläne für einen sogenannten „Feuerwehr-Führerschein“, der eine feste Bezuschussung für Mitglieder der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes vorsieht.
 

Am vergangenen Samstag war es dann soweit, ein Kamerateam des SWR besuchte die Abteilung Bargen, um Filmaufnahmen während einer Übung zu machen.

Zusätzlich waren auch noch die Abteilung Helmstadt mit dem schweren Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 vor Ort.
Angenommen wurde ein Brand des alten Spritzenhauses in der Hauptstraße.

Nach der Übung wurde noch der Gesamtkommandant Bernhard Zuber (Bargen) sowie der Bürgermeister von Helmstadt-Bargen, Wolfgang Jürriens zur Führerscheinproblematik befragt.

Dieser Besuch war uns alle eine neue Erfahrung und wir hoffen, dass sich auf dem Gebiet des Feuerwehr-Füherscheins in naher Zukunft eine realistische und durchführbare Lösung ergibt.

Der Beitrag mit den Filmaufnahmen aus Bargen wurde bereits Anfang der Woche in der SWR-Landesschau ausgestrahlt, kann aber in der Mediathek auf www.swr.de
abgerufen werden

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Stadler

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

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